Mensch, Maschine, Nachbarschaft - KI und Automatisierung nebenan

In dieser Terminreihe entdecken wir bei kurzen Spaziergängen durchs eigene Viertel, wo künstliche Intelligenz und Automatisierung bereits im Alltag stecken – und probieren sie in praktischen Mitmach-Stationen direkt selbst aus. Ganz ohne Vorkenntnisse, generationsübergreifend und mit viel Raum für Fragen und Austausch fördern wir so einen selbstbestimmten, informierten Umgang mit KI.
Ob Ampel, Paketstation oder Sprachassistent: Technik, die Entscheidungen für uns trifft, ist längst Teil unseres Alltags – oft ohne dass wir es bemerken. Manches davon läuft nach festen Regeln, anderes hat aus Beispielen gelernt, und nicht immer lässt sich das von außen unterscheiden. Genau darum geht es in dieser Reihe: gemeinsam hinschauen, ausprobieren, Fragen stellen – und dabei auch die eigenen Nachbar*innen neu kennenlernen. Jung und Alt bringen dabei unterschiedliche Perspektiven mit: Wer mit der Technik aufgewachsen ist, erklärt gern; wer die Veränderungen im Viertel über Jahrzehnte miterlebt hat, bringt eine Erfahrung ein, die keine App ersetzen kann. An vier Samstagnachmittagen bauen wir gemeinsam einen KI-Stadtplan unseres Viertels, der von Termin zu Termin wächst – am Ende ein gemeinsames Bild davon, wo Technik uns hilft, wo sie uns unsicher macht und wo wir als Nachbarschaft mitreden wollen.
Für wen ist das gedacht?
Die Reihe richtet sich an alle Nachbar:innen aus dem Viertel – ganz gleich, ob 18 oder 80, ob technikbegeistert oder bisher eher zurückhaltend. Vorkenntnisse braucht niemand, im Gegenteil: Gerade der Austausch zwischen den Generationen macht das Format aus. Am besten meldet ihr euch zu allen vier Terminen an, da die Themen aufeinander aufbauen – ein Einstieg zu einem späteren Zeitpunkt ist aber nach Absprache möglich.
Was solltet ihr mitbringen?
Ihr braucht keine besondere Ausstattung. Wer möchte, bringt ein eigenes, aufgeladenes Smartphone mit – das nutzen wir an zwei Terminen für kleine Mitmach-Stationen unterwegs. Ein Handy ist aber keine Voraussetzung: Wer keins dabeihat oder nicht nutzen möchte, arbeitet einfach im Tandem mit jemand anderem mit. Da wir an zwei Terminen einen kurzen Spaziergang durchs Viertel machen, empfehlen wir wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk.
Die vier Termine im Überblick:
Termin 1 — Der unsichtbare Nachbar
Wir starten mit einem Spaziergang durchs Viertel und einer Entdecker-Karte in der Hand: Wo begegnet uns unterwegs Technik, die Entscheidungen trifft – vom Ampelsensor bis zur Paketstation? Gemeinsam sortieren wir unsere Funde und legen den Grundstein für unseren KI-Stadtplan.
Termin 2 — Von der Regel zum Beispiel
Was kann man einer Maschine einfach vorschreiben – und wo reicht das nicht mehr aus? In Kleingruppen bauen wir selbst ein kleines automatisiertes System und merken, wie schnell feste Regeln an ihre Grenzen stoßen. Danach probieren wir aus, wie eine KI stattdessen aus Beispielen lernt. An diesem Termin werden wir auf dem LIFE HAMBURG Campus bleiben.
Termin 3 — Frag die Maschine
Auf unserem zweiten Spaziergang lassen wir die Technik direkt vor Ort für uns arbeiten – und schauen ihr dabei genau auf die Finger. Wo liegt sie richtig, wo überzeugend, aber falsch? Ein Termin zum Ausprobieren und zum kritischen Nachfragen gleichermaßen.
Termin 4 — Meine Daten, unser Viertel
Zum Abschluss geht es um uns selbst: Welche Spuren hinterlassen wir im Alltag, und wie gehen wir gut geschützt mit unseren Daten um? Gemeinsam entwickeln wir außerdem eine Vorstellung davon, was KI in unserer Nachbarschaft dürfen soll – und was nicht. Zum Abschluss enthüllen wir unseren gemeinsam entstandenen KI-Stadtplan.
Mensch, Maschine, Nachbarschaft ist eine Veranstaltung im Rahmen unseres Programm "Von Community für Community" und von unserem Ehrenamtlichen Artan geleitet.
Weitere Veranstaltungen
Von Workshops bis Weiterbildung, von Kinderprogrammen bis KI-Kursen für Senior*innen, von Achtsamkeitsübungen zu Aha-Momenten – wir bieten ein vielseitiges Programm für alle Generationen.



