Delegieren oder entscheiden? Wo KI mitreden darf und wo nicht

In fast jedem Unternehmen laufen heute KI-Initiativen. Entschieden wird oft nebenbei: Ein Tool wird eingeführt, eine Freigabe automatisiert, ein Vorschlag übernommen. Wer am Ende verantwortet, was die KI entscheidet, bleibt meist offen. Genau diese Frage machen wir in einer Stunde erlebbar.
Nach einem kurzen Einstieg teilt sich der Raum in zwei Gruppen. Die eine will zügig vorankommen und setzt auf Tempo. Die andere will kontrollieren und steht gerade, wenn es schiefgeht. Beide bewerten per Smartphone dieselben zehn Situationen aus dem Geschäftsalltag, etwa ob eine KI Preise freigeben oder Bewerber vorsortieren darf. Für jede Situation gibt es drei Stufen: Der Mensch entscheidet, die KI bereitet vor, die KI entscheidet im festgelegten Rahmen. Anonym, ohne Vorwissen, in rund zwanzig Minuten.
Auf der Leinwand erscheinen zwei Kurven. Sie zeigen, wo beide Seiten dasselbe sehen und wo der Gegensatz am größten ist. Diese Abweichungen besprechen wir gemeinsam. Was im Raum als Tempo und Kontrolle beginnt, hat in Unternehmen feste Namen: dort heißt es Geschäftsführung und Beirat bzw. Aufsichtsrat. Der Gegensatz ist derselbe.
Am Ende steht die eine Frage, die über allem liegt: Wer legt fest, wann der Mensch das letzte Wort hat? Die Liste der zehn Felder nimmt jede und jeder mit, als Raster für die eigene Organisation.
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Von Workshops bis Weiterbildung, von Kinderprogrammen bis KI-Kursen für Senior*innen, von Achtsamkeitsübungen zu Aha-Momenten – wir bieten ein vielseitiges Programm für alle Generationen.



